Filmwerkstatt zu Clip 4

Zeitraum:
März 2020

Referentinnen:
Nana Melling, Florentine Seuffert

Kurzbeschreibung:
Der vierte Termin mit der 5a der Hans-Fallada Schule war statt des bisherigen Hybridformats komplett online. Die aktuelle Lage der Pandemie verhinderte, dass die Schüler*innen im Klassenraum sein konnte. So trafen sich die beiden Regisseurinnen der Filme mit der Klasse auf Big Blue Button. Nach gemeinsamen Online-Warm-Ups wurde der vierte Clip gemeinsam angeschaut und eine Diskussion in Break Out Rooms gestartet über die ersten Eindrücke zum Clip.

Der vierte Clip beginnt mit der Erklärung, dass Geld der eine Gegenstand unter allen Gegenständen (die wir in den vorigen Clips zum Beispiel auf dem Sci-Fi-Markt oder im Tauschhaus kennen lernten) ist, der sich – in der richtigen Menge – mit allen anderen Gegenständen eintauschen lässt. Als solches universell einsetzbares Tauschmittel hat es eine wichtige Funktion in der Gesellschaft: Es macht die unterschiedlichsten Sachen miteinander vergleichbar. Und somit auch die Arbeit, die darin steckt, um sie zu produzieren. Mit einem Spiel wurde dieser Aspekt des vierten Clips in kleineren Gruppen auf spielerische Art erfahrbar gemacht.

Weiter ging es mit den Problemen, die im vierten Clip aufgezeigt wurden. Geld existiert, wenn Menschen Sachen für den Kauf/Tausch herstellen und sich nicht primär an Bedürfnissen orientieren. Geld existiert, wenn Menschen miteinander konkurrieren. Und wenn Leute kein Geld haben, dann kommen sie an ganz viele Sachen gar nicht ran!
Ausgehend von diesen Thematiken wird mit der Klasse der Bogen gesponnen zu der Frage wie Menschen zu Geld kommen. Doch das ist Thema beim nächsten Clip. Ein Zeichenauftrag, der die Animation des nächsten Clips inspiriert, bildete den Abschluss.